Mit Abstand am besten

Ein kleiner Lichtblick: Den politischen Entscheidungsträgern kommt die Erkenntnis, dass Kunst und Kultur eben kein überflüssiger Zierrat sind, nicht während und nicht nach der Corona-Krise. Sondern, wie es schon früh Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier treffend ausdrückte:

„Kunst und Kultur, die wir gemeinsam erleben können, sind keine verzichtbaren Nebensachen. Das erfahren wir gerade in diesen Tagen wieder neu. Stärker als vielleicht sonst schätzen wir das, was wir vermissen: Kunst und Kultur sind, in einem sehr buchstäblichen Sinn, Lebensmittel."

Doch wenn nun bald wieder Zuschauer in die Theater und Konzertsäle dürfen – es werden weniger sein (müssen) als gewöhnlich. Und sicher muss auch die Anzahl der Ausführenden auf längere Zeit limitiert sein. Die Lösung für letzteres Problem sind kleinere Besetzungen. Und da können wir einiges anbieten.

Andreas N. Tarkmann ist ein weltweit etablierter Bearbeiter, der auch für Netrebko, Kaufmann, Domingo, Scharoun-Ensemble und Co. tätig ist. Viele seiner Instrumentierungen hat er für kleinere Besetzungen geschaffen. Beispielhaft seien die folgenden genannt:

Berg: Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ für Kammerensemble

Mahler: „Lieder eines fahrenden Gesellen“ für Kammerensemble

Mendelssohn: "Ein Sommernachtstraum" für Bläsernonett

Mussorgsky: "Bilder einer Ausstellung" in diversen Besetzungen

Und auch für die Bühne hat Tarkmann bearbeitet (die folgenden Links führen zu unserem Bühnenvertrieb Musik und Bühne in Wiesbaden):

HÄNSEL UND GRETEL

DIE ZAUBERFLÖTE (komplette Oper)

CENDRILLON (“Aschenputtel”, gekürzte Fassung)

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Doch nicht an allen kleiner besetzten Werken unserer Kataloge hat Andreas Tarkmann mitgearbeitet. Das gilt unter anderem für die Original-Operette FRÜHLING von Franz Lehár und Rudolf Eger. Ein reizvoller Einakter, ein „Stück im Stück“ mit ganzen vier Personen auf der Bühne, begleitet von einem Salonorchester.

Oder Georg Kreislers HEUTE ABEND LOLA BLAU, vielfach bewährt: ein Pianist, eine Darstellerin – weniger geht kaum.

Und schließlich: Mahlers 4. Symphonie in der Kammerfassung von Erwin Stein aus dem Jahr 1921. Sie lässt sich bestens kombinieren mit Bergs Violinkonzert in der Tarkmann-Fassung, die Besetzungen sind identisch. (Mahler/Stein können Sie hier sehen und hören, beginnend bei 52:00 Minuten.)

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