Arthur Sullivan

In unserem Katalog sind folgende Titel verfügbar:

Sir Arthur Seymour Sullivan, in London am 13.05.1842 geboren und am 22.11.1900 gestorben, studierte in London und Leipzig. 1866 wurde er Kompositionslehrer an der Royal Academy of Music in London und war von 1876 – 1881 Direktor der National Training School for Music. Seit 1871 arbeitete er mit dem Librettisten William Schwenck Gilbert zusammen, mit dem er sehr große Erfolge als Operettenkomponist, wie z.B. mit „Der Mikado“, erzielte. Doch lange vorher komponierte er das Concerto in D-Dur für Violoncello und Orchester. Sullivans Concerto, komponiert für Signor Alfredo Piatti, wurde von diesem erstmals am 24. November 1866 im Crystal Palace, und anschließend im Dezember desselben Jahres in Edinburgh aufgeführt. Im Mai 1964 wurde Sullivans Autograph-Partitur mit dem gesamten originalen Aufführungsmaterial durch ein Feuer auf dem Gelände des Verlages Chappell & Co. vernichtet. Alle Spuren des Werkes wären verschwunden, hätte es nicht eine Kopie der Solocello-Stimme gegeben, vermutlich von Mr. J. Edward Hambleton für die Aufführung 1887. Diese Kopie beinhaltet nicht nur das Cellosolo, sondern auch die Themen der Orchestertuttis und Hinweise zur Instrumentation. Während seiner Forschungen zu dem Konzert entdeckte Mr. Tom Higgins eine weitere Kopie der Solocello-Stimme, die von dem Cellisten May Mukle bei der Bournemouth Aufführung 1910 benutze wurde. Von dieser Kopie konnte der Bass und weitere Bestandteile der Orchestertuttis rekonstruiert werden. Darüber hinaus mussten Harmonie und Orchestration von David Mackie, der Sullivans Stil untersucht hat, und Sir Charles Mackerras, der die letzte Aufführung geleitet hat, rekonstruiert werden.

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